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26. November 2017 7 26 /11 /November /2017 07:07

Wieder stärker werden!

Einen geliebten Menschen zu verlieren sei es die Mutter, den Vater, den Partner, die Partnerin, die beste Freundin oder sogar ein Kind, ist ein Ereignis, welches die eigene kleine Welt massiv ins Schwanken bringt. Der Alltag gerät aus den Fugen. Nichts ist mehr wie es war. Der Platz neben dir bleibt leer, das Telefon klingelt nicht. Die vertraute Stimme, die Umarmung, der Kuss, das gemeinsame Lachen existieren nur noch in deiner Erinnerung. Um mit dem Verlust eines geliebten Menschen oder auch eines Tieres umzugehen, gibt es verschiedenen Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist die Begleitung des Trauerprozesses in der homöopathischen Praxis. Die Trauer hat viele Gesichter. Vom anfänglichen Schock, dem Nicht-Wahrhaben-Wollens zum Ausbruch tiefster Emotionen, zu welcher durchaus auch Wut und Zorn gehören können, bis hin zum Suchen und Finden eines neuen, veränderten Lebens ohne die geliebte Person.

In der homöopathischen Wissenschaft sprechen wir bei Erkrankungen des Körpers oder der Seele von einem gestörten Lebensprinzip. Meine Aufgabe als Homöopathin ist es, das Bild dieses gestörten Prinzips genau zu erkennen. Das Schockerlebnis einen Menschen zu verlieren zeigt ein anderes Bild als beispielsweise tiefe Traurigkeit mit schluchzenden Weinen, Appetitverlust, Leeregefühl und permanent empfundener Kälte. In der Homöopathie, die von Samuel Hahnemann erfunden wurde, wird nach dem Ähnlichkeitsprinzip gearbeitet. Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Das heißt: Ich verschreibe der betroffenen Person die homöopathische Arznei, die ihren Befindlichkeiten am Ähnlichsten ist.

Als Christiane T. in meine Praxis kam, war ihr Mann Jacob schon seit 8 Jahren verstorben. Noch immer war die Traurigkeit über den Verlust sehr präsent. Sie fühlte sich trotz ihres großen Freundeskreises einfach nur einsam und verlassen. Nach einer ausführlichen Anamnese verschrieb ich ihr eine homöopathische Arznei die ihren Empfindungen von Körper, Geist und Seele am Ähnlichsten war. Zwei Tage nach der Einnahme rief sie mich an: Frau Pfrötzschner, ich habe von Jacob geträumt. Ich habe ihn bei einem Waldspaziergang getroffen und endlich hat im Traum die Sonne wieder geschienen. Wir haben gemeinsam „unsere“ alten Liebeslieder gesungen. Ich habe seine Stimme gehört, als ob sie neben mir ist. Aber das Wichtigste ist, er hat mir den Weg im Wald gezeigt, den ich jetzt gehen kann.

Christiane T. war voller Freude wie schon lange nicht mehr. In den Folgeterminen erarbeiten wir gemeinsam die nächsten Schritte. Christianes Satz: „Endlich lebe ich wieder!“ spiegelt den großen Schritt wieder, welchen sie mit Hilfe der Homöopathie gehen konnte.

Dana Pfrötzschner, Heilpraktikerin, Untere Eichstädtstr.44, 04299 Leipzig

www.praxis-pfrötzschner.de

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